Mittwoch, 24. August 2011

Going to Rizal...

So weiter im Text...
Nach unserem Besuch in den Slums mussten wir am nächsten Morgen um halb fünf Uhr morgens aufstehen um zu einer Schule zu fahren wo wir unsere erste Präsentation hatten. Die Schule befand sich nicht in Manila sondern außerhalb, also ca. 2 Stunden Fahrzeit. Wir mussten die UBahn, Taxis, Jeepneys und Tricycles nehmen um dahinzukommen. War sehr anstrengend. In Rizal angekommen fuhren wir als erstes zu den Wasserfällen. Ja ihr seht es auf den Bildern, sehr verdreckt dort, war wirklich nicht schön anzusehen und ich weiß einfach nicht warum Menschen solche Schweindl sein müssen das sie ihren Müll einfach im Fluss entsorgen. Also was hier Fleckchen Natur zerstört werden is ja schon Wahnsinn. Um drei hatten wir dann die Präsentation in der Schule. War sehr lustig, sind ganz gut angekommen und später mussten wir noch lange warten weil wir nur Fotos mit den Schülern machen mussten. Die wollten sogar meine Haare anfassen *lol*. Chris unser Pole hier war natürlich der Star, groß und blond, die ganzen Mädls sind durchgedreht als sie Fotos mit ihm machen ;-) war ganz lustig zum zuschauen.  Hatten seitdem jetzt ca. vier Schulen wo wir präsentiert haben und wie vielleicht schon einige bemerkt haben habe ich ca. 30 neue Facebookfreunde...das sind alle Schüler die uns hinzufügen und ja, wenn ich wieder daheim bin werde ich sie wieder rausnehmen. Aber die sind echt so toll, schreiben uns immer über FacebookChat wie toll sie es nicht gefunden haben das wir da waren und das wir nun ihre Inspriation sind für Reisen und neue Sachen kennenlernen :-) ist schon toll wenn man sieht das man hier was bewirkt und Eindruck hinterlässt.
Am Abend haben wir bei einer Aiesecerin übernachtet die dort in der Nähe wohnt,dh fünf stunden Schlaf und um halb fünf wieder aufstehen um zur nächsten Schule zu fahren. Die Reisezeiten sind hier einfach der Wahnsinn. Man braucht immer über 1,5 Stunden um überhaupt wohin zu kommen. Die nächste Schule war auch ganz toll und für Lunch sind wir dann in ein exotisches Restaurant gegangen wo wir (ich und Mizuki) die Heuschrecken probiert haben. Waren sehr knusprig und haben gar nicht so schlecht geschmeckt. Aber wenn man halt ganz genau sieht was man isst... so die Flügel und Beine und Augen... die erste Heuschrecke war schon Überwindung pur aber ja ich habs probiert war dann nicht so schlecht und wir haben die Hälfte von dem Teller geschafft. Nur die Flügel sind halt immer wieder zwischen den Zähnen hängengeblieben :-D
Ja das waren der Donnerstag und Freitag letzte Woche, wir sind dann um sechs Uhr Abends heimgekommen und drei Stunden später mit dem Nachtbus nach Sagada...Aber das ist wieder ein anderer Post :-)

Going to Park Seven / Slums next to High Society

Hallo
So da ich mich jetzt länger nicht gemeldet habe werden das jetzt mehrere Posts.
Der erstes startet mit letztem Dienstag den 16. August. Da sind wir ma Vortag fortgegangen und haben Apple von den Black Eyed Peas getroffen in einem kleinen Club, war sehr lustig. Ich hab aber meine Kamera vergessen jetzt gibts leider keine Fotos sry.
Dann am Dienstag: Dort sind wir als erstes auf mal zu einer Schule gegangen um uns dort vorzustellen für die Präsentation. Ja war ne katholische Schule also haben wir alle ganze brav lange Hosen und geschlossene Schuhe angezogen. Aber natürlich war ich nur mit einem Tanktop unterwegs, war ja schließlich sehr heiß, jetzt wollten die Security Guards mich nicht mal reinlassen in die Schule. Nach langem hin und her was wir jetzt mit der Europäerin machen konnten sie sich darauf einigen das ich meine Haare öffnen musste sodass sie meine Schultern bedeckten. Die anderen musste um mich rumstehen, also Guards spielen, damit sie mich vor den Schülern verbergern da ich es ja wagte so ein Top anzuziehen... Naja war ja schonmal ein lustiger Anfang für den Tag. Die Vorstellung lief ganz gut und diese Woche haben wir dann auch präsentiert in der Schule.

Aber weiter an diesem Tag. Chris war ja sehr erpicht darauf in die ärmeren Gegenden von Manila zu schauen aber da kann man natürlich nicht alleine hingehen und schon gar nicht als "Weißer". Die Aiesecer hier kennen ein paar Studenten die in einer ehrenamtlichen Organisation arbeiten - diese Organisation besteht aus Mitgliedern die mind. einmal in der Woche in verschiedene Bereiche schauen, also zB wir sind mit ein paar in den Distrikt "Park Seven" gegangen. Die Studenten gehen dort hin und reden mit den Leuten, schauen das es ihnen halbwegs gut geht, organisieren Seminare gemeinsam mit der Kirche damit sich die Frauen dort etwas dazuverdienen können. zB letzte Woche war ein Seminar über Gartenanbau, aber ist natürlich schwierig hier in Manila da alles verbaut ist, jetzt denken sie über sogeannte Hängende Gärten nach. Ist aber natürlich schwierig auch von der finanziellen Seite.
Naja weiter im Text. Wir sind dorthin gegangen und am Anfang waren wir ein bisschen unsicher da in dieser Gegend nur große Häuser bzw. Villen standen und es sehr schön dort war. Dann haben uns die Studenten erklärt das es dort immer verzeinzelt Parks für die Leute gegeben hat. Da aber die High Society natürlich nicht ohne "Helper" sprich Dienstboten leben kann musste die auch wo leben und die haben sich dort in den Parks angesiedelt. Nach einigen Jahren sind diese Parks zu Slums geworden. Deswegen der Name Park Seven. Ist schon lustig wenn man bei einer Villa vorbeigeht und dann ein Gitter hindurch und man ist in einer total anderen Welt. Die Leute dort haben uns gleich mal ganz nett begrüßt und waren echt lustig. Ganz anders als ich mir das vorgestellt hatte. War natürlich ein bisschen komisch am Anfang hab auch meinen ganze Schmuck usw runtergegeben weil ich mir echt nicht wohl dabei vorgekommen bin. Aber es hat wirklich überhaupt keine Probleme gegeben.
Wir sind also da durchgegangen und es ist echt Wahnsinn wo diese Leute leben. Eine Blechhütte nach der anderen und die Duschen bzw. Toiletten sind einfach ein Verschlag für ca. 50 Leute.... ein kleiner Fluß ist auch durchgegangen dort und man musst immer über Holzbretter drüberklettern um auf die andere Seite zu gelangen. Der Fluß war natürlich nicht sauber, extrem dreckig und mit einem sehr nachhaltigen Geruch... War traurig das zu sehen, dieser ganze Müll hier in dieser Stadt, einfach dort hingeworfen wo man gerade steht. Wenn ich hier durch Manila durchgehe schäme ich mich meistens zu der Rasse Mensch zu gehören, den in dieser Stadt wird auf Umwelt bzw. Nachhaltigkeit sprichwörtlich "geschiessen". Die ganzen Flüsse und auch wenn man ans Meer, Manila Bay sozusagen die Bucht, kommt hier sind so verdreckt mit Chemikalien und Müll das ist echt traurig.
Okay aber wieder zurück zu Park Seven. Die Leute haben uns alle immer sehr nett begrüßt und waren ganz angetan das wir sie besuchen und uns für sie interessieren. Die haben echt fast gar nichts zum Leben. Der Geruch war teilweise echt untragbar. Aber die Frauen schauen schon das es halbwegs sauber ist, also vor deren Haustür räumen sie so gut es geht zusammen aber ja alles kann man natürlich auch nicht wegbringen. Wir sind dann auch von einer Frau in ihre "Wohnung" eingeladen worden. Wow also das war eine sehr eindrucksvolle Erfahrung. Das ganze war eine Blechhütte unter vielen, also Wand an Wand, die nicht mal wirklich dicht war,also wenn es regnet hat es durch die Ritzen geregnet. Und es war ein Raum der ca. kleiner als mein Zimmer in Linz ist. Dort war alles drin, Spüle, Bett usw. Und es wohnen dort SECHS Leute drin. Einge ganze Familie, Eltern mit vier Kindern. Die Kinder schlafen zusammengequetscht auf dem Bett (ich bin drauf geseßen, das war einfach nur Holz mit einer Decke darüber) und die Eltern am Boden. Das vielleicht bizarrste ist das der Vater sogar arbeitet, als Postler in einem Geschäftsgebäude, jedoch dort sowenig verdient das es nicht zu mehr reicht. Die Kinder haben gerade für die Schule was gemacht, jedoch ist die Schule die dort ist von dem Staat, dh auf mehr als hundert Kinder kommt ein Lehrer und es ist eine sehr schlechte Ausbildung. Die Kinder gehen dann meistens mit zehn von der Schule ab und gehen betteln bzw. Sachen verkaufen. Ist ein Teufelskreis hier aus dem man nicht rauskommt. Die Studenten versuchen wie gesagt das Beste was sie können, geben den Kindern Nachhilfe usw. Aber die meisten können sich hier nicht die High School mit den Büchern usw für die Schüler leisten. Das heißt ein entkommen ist schwer. Und die Mütter müssen den ganzen Tag im "Haus" bleiben um auf die Kinder aufzupassen und deren Sachen. Ein paar der Frauen halten sich mit kleinen Dingen über Wasser, dh Pediküre für ihre Nachbarinnen zu machen, das ist so ziemlich das was den Frauen sehr viel bedeutet. Auch wenn sie zerrissene Sachen tragen können sie sich ihre Nägel billig machen lassen :-) find ich irgendwie toll.
Ja wir sind dann weiter durchgegangen und haben mit den Kindern gespielt. Also es war ein sehr eindrucksvoller Nachmittag, ich habe Bilder online stellt. Hat mich zum Nachdenken angeregt, da ich mich auch schon über Sachen hier beschwert habe die wenn ich sie jetzt im Nachhinein betrache doch sehr belanglos sind. Das was mich am meisten geschockt hat in Park Seven war diese Aussichtslosigkeit auf eine bessere Zukunft, die meisten Kinder dort erwartet das gleiche wie Schicksal wie das ihrer Eltern, die werden nie die Welt sehen oder einfach nur ins Kino gehen usw.....
Und ich rege mich schon auf wenn ich am Wochenende nicht zum Fortgehen komme.....

Sonntag, 14. August 2011

Vulkan!!!! Welcome to Tagaytay

Hey

So das Wochenende ist vorbei und war wieder mal sehr spannend. Am Freitag bin ich leider ungewollt fortgangen...wollte nur auf ein Bier schauen aber es ist wieder mal vier Uhr morgens geworden. Aber von Anfang an:
 Am Frietag Nachmittag mussten wir auf die Uni um unsere Präsentation über Globalisation und Country Presentation zu machen. Also wir brauchen ungefähr 1,5 Stunden um dahin zu kommen, die Stadt ist einfach riesig. Es hatte gefühlte 50 Grad überall und es war so eine richtig feuchte Luft.... Also wir sind auf die Uni komplett durchgeschwitzt gekommen und ich wieder mal mit einem roten Kopf und Sonnenbrand, bin hier nicht weiß sondern Tomatenrot :-(
Haben dann präsentiert, ist eigentlich ganz gut gelaufen. Später wollte ich dann wie gesagt auf nur ein Bier gehen aber naja das haut halt nicht hin mit mir :-( auf jeden Fall ist alles so billig hier!! Bier für 80 Cent in der Bar und später sind wir dann noch woanders hingegangen, dort haben wir uns so auf die Art Doppelliter Cocktails bestellt und ich hab nur 70 Pesos = 1,50 Euro bezahlt. Also fortgehen ist einfach lustig hier, fahre jedesmal heim mit dem Taxi und das kostet mich auch nicht mehr als 2 Euro *g*. Alles in allem kann man den ganzen Abend fortgehen und viel trinken + Taxifahrt machen und man kommt auf 10 Euro, hehe.
 Naja weiter zum nächsten Tag, hab natürlich nur 4 Stunden geschlafen und dann haben wir uns aufgemacht nach Tagaytay!!! Ist sehr nahe an Manila und dort gibt es Vulkane, ein paar von denen sind auch noch aktiv. Man muss mit dem Boot auf die Insel rüberfahren und dann kann man entweder mit einem Pferd oder zu Fuß raufgehen. Wir haben uns für den Fußweg entschieden, hat ca. eine Dreiviertelstunde gedauert war aber lustig. Die Bewohner sind uns mit dem Pferd nachgeritten weil sie natürlich unbedingt wollten das wir sie nehmen, wäre auch ganz billig gewesen, nur drei Euro. Aber naja wir wollten nicht (außer zwei haben sich dann dafür entschieden) und es echt lustig wenn hinter dir Leute auf dem Pferd reiten und dich dazu bringen wollen sie zu nehmen, die Preise nachschreien und dann immer wieder sagen: oh ihr seid so müde aus und seid ihr nicht durstig usw usw.  sehr motivierend *g*
 Oben angekommen wars echt cool, die Steine dort waren heiß vom Vulkan und es hat immer wieder rausgeraucht. Der See (Vulkansee) war auch cool, in einem Krater, und die Hälfte von dem Wasser ist kalt die andere Hälfte war bodelnd heiß :-)
hab Unmengen an Fotos online gestellt, auch ein paar von Chinatown wie wir dort waren, also von Manila, da sind die Jeepneys drauf, kann man eh gleich erkennen. Sind noch vom Krieg und haben sich hier eingebürgert, auf die Art Busse, die fahren hier überall rum und sind sehr billig. Aber nicht sehr bequem *g*. Und man weiß auch nie wohin man fährt!
So heute war ich ein bisschen shoppen und hab die besten Cupcakes ever gegessen :-)

 Die Fotos sind wieder online gestellt, viel Spaß beim Anschauen :-)

Donnerstag, 11. August 2011

First Impressions

Hallo oder besser gesagt Magandang hapon :-)

Bin ja jetzt schon die dritte Woche hier und leider noch nicht dazu gekommen irgendwas zu machen oder zu posten. Nach mehreren Anfragen werde ich das jetzt mal machen.

So nun von Anfang an:
Ich wohne in einem Haus in Makati City, das ist ein Part von Manila, der Hauptstadt der Philippinen. Manila hat ca. 12 Mio. Einwohner, also die Stadt ist größer als Österreich. Entstanden ist sie weil sich einfach mehrere Städte zusammengeschlossen haben, deswegen ist mein Distrikt Makati City. Mein Viertel wird Magallanes genannt, ist eines von der High Society. Wir haben also ne recht gute Gegend hier erwischt, können am Abend vor die Tür gehen ohne Angst zu haben, den am Eingang von diesem Viertel stehen überall Polizisten die kontrollieren ob man hier eh wohnt. Außerdem patrioullieren sie auch täglich also ne sehr sichere Gegend. Das Haus in dem ich wohne ist von einer Aiesecerin (also die Organisation mit dem ich das Programm hier mache) und wir wohnen zusammen mit ihrer Familie hier. Ist ganz lustig, sind 14 Praktikanten auf zwei Zimmer aufgeteilt. Die Burschen teilen sich eins zu fünft und wir Mädls sind 9 in einem Zimmer. Ist nicht größer als mein Zimmer zu Hause aber halt mit fünf Stockbetten drinnen. Kästen oder so haben wir nicht wir leben aus dem Koffer. Hab eh auch ein Bild dazu onlinegestellt. Ist ganz lustig weil wir auch nur !ein! Badezimmer für uns Mädls haben. Kann man sich ja gar nicht vorstellen aber es funktioniert ganz gut, das nenn ich Timemanagement.
Es ist mittlerweile wirklich ganz lustig in dem Haus, sitzen jeden Tag beieinander, also es wird nie fad, und dann trinken wir auch einfach mal ein Bier und quatschen. Komme hier also nie vor ein Uhr morgens ins Bett. Ist wie ne kleine Familie - Praktikantenfamilie :-)

Von meinem Projekt her sind wir fünf Leute - Polen, Österreich, Tunesien,  Malaysia und Japan. Bunt durchgemischt. Unsere Aufgabe ist es in Schule unser Land zu präsentieren und über Globalisation zu reden. Also die Präsentation wird ungefähr 2 Stunden dauern. Nächste Woche haben wir unsere erste, dazu werden wir aus Manila rausfahren und wo übernachten, weil das eher in der Provinz ist. Bin ja schon gespannt wie das wird. Der zweite Part unseres Projektes ist ein "Global Village" zu organisieren. Das ist ein Event am 28 August das hier in einer Shopping Mall stattfindet. Heißt nichts anderes wie das mehr als 20 Ländern einen Stand haben und dort präsentiert werden. Es wird auch kulturelle Shows geben wo man sich präsentiert und auftritt. Wir helfen dabei das zu organisieren und arbeiten mit den Botschaften und anderen Praktikanten zusammen. Von Österreich sind auch noch zwei weitere Mädls hier mit denen ich mit noch zusammenrede und mal schaun was wir machen. Haben alle das Dirndl mit und ich glaube wir lernen den Filipinos das "Schuaplattln" wird sicha ne Gaudi :-D
Ja das wärs mal zum Projekt. So richtig viel hab ich noch nicht gemacht, ist mehr wie Urlaub grade. Haben genau gegenüber von uns eine Anlage die wir benützen dürfen, wo ein Fitnessstudio und ein Pool dabei ist. Voi geil. Mein Tagesablauf sieht ungefähr so aus (außer ich war fort dann is eher schlafen...):
ausschlafen, aufstehen, fitnessstudio, in den Pool hüpfen, essen, schlafen, internet surfen, shoppen, ausgehen
und dann wieda von vorne :-D hab auch Fotos online gestellt von meiner den Plätzen, wirklich sehr nett.

So es ist schon sehr spät und ich werde morgen weiterschreiben, hab natürlich schon viel erlebt und muss ja auch über das Nachtleben in Manila berichten :-D
Gute Nacht!